Was wir bewegen

Gesundheitsberichterstattung

Im Detail_Rückenschmerz

Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Phänomen. Je nach Datenquelle und Fragestellung können
unterschiedliche Aussagen zur Verbreitung des Rückenschmerzes getroffen werden. Rund 27 % der steirischen
Bevölkerung über 15 Jahren gaben bei der österreichischen Gesundheitsbefragung im Jahr 2014 an, in den
letzten 12 Monaten unter chronischen Kreuz- oder Rückenschmerzen gelitten zu haben. Der Gesundheitsbericht zum Thema Rückenschmerz beinhaltet Daten und Fakten im Hinblick auf Prävalenz, gesundheitswirksame Bewegung, ausgewählte Aspekte der Versorgungsqualität und Daten zur Versorgungsstruktur.

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Im Blickpunkt_Ernährung älterer Menschen in der Steiermark

Die Bedeutung eines guten Ernährungszustandes steigt mit zunehmendem Alter. Er hat z.B. Einfluss auf Gebrechlichkeit und Heilungsprozesse und bedeutet eine gute Ressource für den Alltag. Darum ist diese „Im Blickpunkt“-Ausgabe diesem Thema gewidmet. Sie dient als Grundlage für die Weiterentwicklung der Arbeit der Fach- und Koordinationsstelle Ernährung beim Gesundheitsfonds Steiermark, steht Fachleuten zur Verfügung und beinhaltet nicht zuletzt Daten und Fakten für die Zielgruppe der älteren Menschen selbst und für deren Angehörige.

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Im Detail_Gesundheitsförderung und Prävention. Daten und Fakten für die Steiermark.

Seit 2017 wird für den Wirkungsbereich „Gesundheitsförderung und Prävention“ des Gesund-heitsfonds Steiermark eine einheitliche Dokumentationsgrundlage für Fördervorhaben verwendet. Die Dokumentation deckt geförderte Vorhaben aus Mitteln der Abteilung 8 des Amtes der Steier-märkischen Landesregierung und dem Gesundheitsförderungsfonds ab. Mit der Analyse dieser Da-ten aus den Jahren 2017 und 2018 liegt ein Bild der Reichweite der eingesetzten Förderungen im Hinblick auf Kontakte, regionale Verteilung, Zielgruppen und Gesundheitsziele vor. Sie dient als Grundlage zur Weiterentwicklung von Förderstrategien und -programmen.

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Gesundheit rund um die Geburt

Der Bericht „Gesundheit rund um die Geburt“ beinhaltet die Entwicklung der Geburten von Steirerinnen und die geburtshilfliche Versorgung in der Steiermark sowie wie begleitende Maßnahmen rund um die Geburt. Die Kaiserschnittrate in der Steiermark ist im Bundesländervergleich nach dem Burgenland die zweithöchste. Der Bericht wurde daher mit dem Fokus auf die Entwicklung der Kaiserschnitte erstellt. So ist beispielsweise in der quellbezogenen Betrachtung der Anteil der Kaiserschnittgeburten in Graz um 7,5 % höher als in Liezen. 

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Im Detail_MEHR Beteiligung! Gesundheit verstehen - beurteilen - anwenden

Die Gesundheitskompetenz der Steirerinnen und Steirer ist im Bundesländervergleich relativ schlecht. Der Gesundheitsfonds Steiermark setzt deshalb mit Förderungen und Projekten einen Schwerpunkt zu diesem Thema. Im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung Steiermark wurden daher Daten zur Gesundheitskompetenz in der Steiermark im Detail dargestellt.

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Alkohol und Gesundheit

„Weniger Alkohol mehr vom Leben“ ist das Motto der Steirischen Alkoholpräventionsstrategie. Als wissenschaftliche Grundlage wurde dafür ein Themenbericht „Alkohol und Gesundheit“ erstellt, der erstmals systematisch steirische Daten zu diesem Thema abbildet. 

Gesundheitsbericht für die Steiermark 2015

Gesundheitsberichte sind eine umfassende Entscheidungsgrundlage für die Gesundheitspolitik und im Sinne von Health in all Policies

Gesundheit in allen Politikbereichen; intersektorale Gesundheitspolitik; Berücksichtigt den Einfluss von politischen Entscheidungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in unterschiedlichen politischen Sektoren
auch für jene gesellschaftlichen Bereiche, die Rahmenbedingungen für Gesundheit darstellen. Der Gesundheitsbericht Steiermark 2015 bildet erstmals Daten zu allen Steirischen Gesundheitszielen ab.

Gesundheitsbericht für die Steiermark 2015

Gesundheitsberichte sind eine umfassende Entscheidungsgrundlage für die Gesundheitspolitik und im Sinne von Health in all Policies

Gesundheit in allen Politikbereichen; intersektorale Gesundheitspolitik; Berücksichtigt den Einfluss von politischen Entscheidungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in unterschiedlichen politischen Sektoren
auch für jene gesellschaftlichen Bereiche, die Rahmenbedingungen für Gesundheit darstellen. Der Gesundheitsbericht Steiermark 2015 bildet erstmals Daten zu allen Steirischen Gesundheitszielen ab.

Strukturplanung

Im Blickpunkt_Ernährung älterer Menschen in der Steiermark

Die Bedeutung eines guten Ernährungszustandes steigt mit zunehmendem Alter. Er hat z.B. Einfluss auf Gebrechlichkeit und Heilungsprozesse und bedeutet eine gute Ressource für den Alltag. Darum ist diese „Im Blickpunkt“-Ausgabe diesem Thema gewidmet. Sie dient als Grundlage für die Weiterentwicklung der Arbeit der Fach- und Koordinationsstelle Ernährung beim Gesundheitsfonds Steiermark, steht Fachleuten zur Verfügung und beinhaltet nicht zuletzt Daten und Fakten für die Zielgruppe der älteren Menschen selbst und für deren Angehörige.

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Regionaler Strukturplan Gesundheit - Tirol 2025, stationärer Teil

Mit dem RSG Tirol 2025, stationärer Teil wurde die akutstationäre Versorgungsstruktur in Tirol für die kommenden Jahre weiterentwickelt. Dabei wurden die erwarteten Änderungen in der Bedarfslage ebenso berücksichtigt, wie neue organisatorische Rahmenbedingungen und eine effizientere Leistungserbringung. Eine moderate Strukturanpassung und Neubemessung der Kapazitäten sind somit Inhalt des Plans. Die Grundlagenarbeiten und Analysen dazu wurden von Seiten der EPIG GmbH bereit gestellt.

RSG-Salzburg 2025, ambulanter Teil

Die Weiterentwicklung der ambulanten Versorgungsstruktur im Land Salzburg folgt einer Anpassung an die veränderte Bedarfslage in der Bevölkerung, die sich aus demographischen Komponenten einerseits und einem geänderten Nutzungsverhalten andererseits ergibt. Zudem werden Aspekte der neuen Ausbildungsordnung und neuer Organisationsformen sowie die bundesweiten Rahmenvorgaben berücksichtigt. Zuletzt spielt hierbei auch die Forcierung der ambulanten Leistungserbringung eine wesentliche Rolle. Demzufolge werden die ambulanten Versorgungskapazitäten im Land Salzburg vor allem in der allgemeinmedizinischen Primärversorgung ausgebaut. In der ambulanten fachärztlichen Versorgung erfolgen vergleichsweise behutsame Anpassungen.  

Bedarfs- und Entwicklungsplan Sucht für die Steiermark (BEP-Sucht-St)

Ziel des Bedarfs- und Entwicklungsplans für die Versorgung suchtkranker Menschen in der Steiermark (BEP-Sucht-St) ist eine in den steirischen Versorgungsregionen gleichwertige, qualitätsgesicherte und am Bedarf der Betroffenen ausgerichtete Versorgung sicherzustellen. 

Gegenstand des BEP-Sucht-St sind alle steirischen Angebote im Bereich der Suchthilfe im ambulanten und stationären Bereich. Berücksichtigt werden auch präventive Angebote und re-integrative Maßnahmen im Bereich Wohnen und Arbeit.

Die IST-Analyse der Versorgung suchtkranker Menschen erfolgte ziel- und quellbezogen auf Ebene der 6 steirischen Versorgungsregionen und nach den unterschiedlichen Suchtarten. Eine valide quantitative Beschreibung der Versorgung von suchtkranken Menschen auf KlientInnen- und Einrichtungsebene konnte aufgrund großer Limitationen in den Daten nicht erfolgen. Aus diesem Grund fokussierte die IST-Analyse auf einer Beschreibung von Versorgungspfaden nach Suchtarten und die dafür zur Verfügung stehende Angebotsstruktur in den 6 steirischen Versorgungsregionen. Die Empfehlungen des vorliegenden BEP-Sucht-St beziehen sich daher auf Voraussetzungen die zu treffen sind, um mittelfristig das Ziel der bedarfsadäquaten Weiterentwicklung der Strukturen und Angebote im Suchthilfebereich zu erreichen. Zentral ist dabei die Schaffung einer durchgängigen und einheitlichen Datenbasis in den steirischen Suchthilfeeinrichtungen.

Prognose des Pflegepersonalbedarfs für die Steiermark

Im Lichte der Einführung eines dritten Pflegeberufes nach der Novelle des GuKG und in Anbetracht der strukturellen Änderungen in der Steiermark sowie der angespannten Personalsituation wurden der Personalbedarf und somit die notwendigen Ausbildungskapazitäten für die Pflegeberufe in der Steiermark neu berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass der aktuelle Personalstand von knapp 21.000 Pflegekräften nur geringfügig gehoben werden muss (+1,1%), wenn im Gegenzug die vorgesehenen Strukturanpassungen tatsächlich erfolgen (Stärkung der ambulanten Spitalsversorgung und der mobilen Pflege, Konzentration von Krankenhausstandorten). Die Betrachtung der jungen Bevölkerungskohorten zeigt zudem, dass eine deutliche Vermehrung von Pflegepersonal nicht umsetzbar ist. 

Prognose des Pflegepersonalbedarfs für die Steiermark

Im Lichte der Einführung eines dritten Pflegeberufes nach der Novelle des GuKG und in Anbetracht der strukturellen Änderungen in der Steiermark sowie der angespannten Personalsituation wurden der Personalbedarf und somit die notwendigen Ausbildungskapazitäten für die Pflegeberufe in der Steiermark neu berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass der aktuelle Personalstand von knapp 21.000 Pflegekräften nur geringfügig gehoben werden muss (+1,1%), wenn im Gegenzug die vorgesehenen Strukturanpassungen tatsächlich erfolgen (Stärkung der ambulanten Spitalsversorgung und der mobilen Pflege, Konzentration von Krankenhausstandorten). Die Betrachtung der jungen Bevölkerungskohorten zeigt zudem, dass eine deutliche Vermehrung von Pflegepersonal nicht umsetzbar ist. 

Problemanalyse und Neukonzeption des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Steiermark

Mit umfangreicher Datenanalytik und Umfeldanalyse wurden die Probleme in der aktuellen ärztlichen Versorgung außerhalb der Ordinationszeiten in der Steiermark untersucht. Auf den Ergebnissen dieser Untersuchung aufbauend wurde das gesamte System der ärztlichen Bereitschaftsdienste unter Einbindung des „Gesundheitstelefons“ neu konzipiert. Ergebnis der Konzeption ist die flächendeckende und zeitlich lückenlose Sicherstellung einer bedarfsadäquaten Verfügbarkeit ärztlicher Hilfestellung mit einer nahtlosen Einbindung der notärztlichen Versorgung für die gesamte Steiermark. Dafür wurden die Organisation der Sprengel und jene der Dienstzuteilung neu eingerichtet und mit der Notfallversorgung verschränkt.

Bedarfs- und Entwicklungsplan für pflegebedürftige Menschen – Kärnten

Die Weiterentwicklung des BEP für Kärnten beruht auf detaillierten und profunden Analysen der bestehenden Versorgungslandschaft und bezieht neben den Prognosen zu demografischen Veränderungen vor allem auch wesentliche Überlegungen zu einer strategischen Ausrichtung des zukünftigen Versorgungsangebots in Kärnten ein. Die Stärkung der niederschwelligen und wohnortnahen Angebote sowie eine präventive, unterstützend koordinative und in der Gemeinde verankerte Sozial- und Pflegekoordination sind zentrale Elemente dessen, wie die Bedarfsadäquanz gehoben und die Wirksamkeit der Angebote verbessert werden sollen.

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RSG-Kärnten, Monitoring der stationären Struktur

Im Zuge der Umsetzung der ersten strukturellen Veränderungen in der Krankenhauslandschaft in Kärnten nach dem RSG-K-2020 (PDF) wurden die Auswirkungen der bereits umgesetzten Veränderungen einem detaillierten Monitoring unterzogen. Mittels Analysen auf Ebene von HDGs und MHGs und deren Veränderungen gegenüber dem Basisjahr für die RSG-Planung sind zielgenaue Wirksamkeitsanalysen erfolgt.

Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark 2025 (RSG-St-2025)

Der RSG 2025 legt die ersten Schritte zur Umsetzung des Steirischen Gesundheitsplans 2035 fest und soll zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Gesundheitswesen in allen Regionen, aber vor allem zur Stärkung der Primärversorgung in der gesamten Steiermark führen. Damit ist der RSG 2025 der wichtigste Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Steirischen Gesundheitsplans 2035.

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Evaluation der Notarztversorgung in Kärnten

Die Bewertung des aktuellen Systems der Notarztversorgung in Kärnten erfolgte auf Basis einer umfangreichen statistischen Analyse der Daten des Jahres  2018 und einer umfassenden Interpretation der Ergebnisse derselben. Ziel der Arbeit war es, Maßnahmen zu identifizieren, mit denen eine dauerhaften Stabilisierung unter Wahrung der Finanzierbarkeit möglich ist. Neben einer Optimierung der Stützpunktstruktur und maßgeblichen organisatorischen Schritten auf Seiten des Landes empfiehlt die EPIG GmbH vor allem auch die Einrichtung einer landesseitigen Notfallkoordinationsstelle.

Evaluation

Präopertive Diagnostik in der Steiermark

Die steirische Landes-Zielsteuerungskommission hat im Jahr 2016 beschlossen, die Bundesqualitätsleitline „Präoperative Diagnostik“ ab dem Jahr 2017 ausschließlich intramural umzusetzen und die entsprechende Mittelverschiebung von der Sozialversicherung in die Krankenanstalten folgen zu lassen. Zu diesem Zwecke beauftragte der Gesundheitsfonds Steiermark die EPIG GmbH mit dem begleitenden Monitoring der Umsetzung im Zeitraum Jänner 2017 bis Juni 2019, das im Wesentlichen folgende Fragestellungen klären soll:
- Art und Anzahl der intra- und extramuralen präoperativen Leistungen  
- Zeitliche Entwicklung der präoperativen Leistungsverteilung auf den intra- und extramuralen Versorgungsbereich
- Annäherung an die Leitlinien-konforme Leistungserbringung (quantitative Betrachtung)

Evaluation des Pilotprojekts mobiRem (mobile Remobilisation)

Im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark wurde das Pilotprojekt mobiRem der KAGes evaluiert. Dies geschah im Rahmen einer  kontrollierten prospektiven Interventionsstudie im realen Setting. Dazu wurden fallspezifische Versorgungspfade anhand der stationären und ambulanten Leistungsdaten aus dem Projekt verknüpft, analysiert und statistisch sowie inhaltlich bewertet. Die Ergebnisse zeigen deutliche Kostenvorteile bei gleichwertigen medizinischen Effekten in der mittelfristigen Perspektive für dieses aufsuchende Versorgungsangebot gegenüber der stationären geriatrischen Remobilisation.

Begleitforschung zur Implementierung des Instruments VSD Vorsorgedialog® in steirischen Pfle-geheimen

2016 wurde der VSD Vorsorgedialog® vom Dachverband HOSPIZ Österreich gemeinsam mit dem Beirat HPC (Hospiz und Palliative Care) in der Grundversorgung entwickelt. Der VSD Vorsorgedialog® ist ein strukturiertes Kommunikationsinstrument für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen, um deren Willensbekundung für medizinische bzw. pflegerische Krisenfälle in der letzten Lebensphase festzuschreiben. Das Instrument wird seit 2017 bis 2020 österreichweit pilotiert. Zwischen Oktober 2018 bis Dezember 2019 wurde in der Steiermark eine vertiefende Begleitforschung zum Organisationsentwicklungsprozess für die Implementierung des VSD Vorsorgedialog® in steirischen Pflegeheimen durchgeführt. Ziel war es die Umsetzbarkeit des VSD® im Alltag eines HPCPH-Hauses auf unterschiedlichen Ebenen und aus möglichst vielen Perspektiven (Trägervertreter der Pflegeeinrichtungen, Bewohnerinnen bzw. Bewohner, unterschiedliche Berufsgruppen in den HPCPH-Häusern, relevante Berufsgruppen/Akteurinnen und Akteure im Umfeld der HPCPH-Häuser) zu betrachten. Projektträger für die Umsetzung des VSD® in der Steiermark und die Begleitforschung ist der Hospizverein Steiermark. Die Begleitforschung wurde durch Mittel des Landes Steiermark, Abt. 8, Gesundheits- und Pflegemanagement gefördert. 

Öffnen Konfigurationseinstellungen Pflegedrehscheibe Case- und Caremanagement in der Steiermark: Evaluation der Pilotphase in den Bezirken Deutschlandsberg, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz

2018 wurde vom Referat Pflegemanagement der Fachabteilung Gesundheit und Pflegemanage-ment der Abteilung 8 (Gesundheit, Pflege und Wissenschaft) des Amtes der Steiermärkischen Lan-desregierung in drei Bezirken– Deutschlandsberg, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz – die Pflegedreh-scheibe an der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft sowie eine Koordinationsstelle am Referat für Pflegemanagement als Pilotprojekt eingerichtet. Zielsetzung der Pflegedrehscheibe ist die Betreu-ungs- und Pflegeplanung nach individuellem Bedarf sowie die Organisation der notwendigen Be-treuungs- und Pflegedienste und das Nahtstellenmanagement sicherzustellen. Dies erfolgt durch die Maßnahmenbereiche Beratung, Casemanagement, Pflege- und Betreuungsbedarfserhebungen (pflegefachliche Gutachten gemäß §13 SHG) und Caremanagement. Aus der Evaluation der Pilotpha-se sollten Empfehlungen für den steiermarkweiten Rollout der Pflegedrehscheibe gewonnen wer-den. Methodisch wurde ein quantitativer und qualitativer Methodenmix angewandt. Folgende kon-krete Fragestellungen wurden evaluiert: 

  • Welche Ressourcen werden für die Umsetzung der Maßnahmenbereiche verwendet?
  • Welche Wirkungen erzeugen die direkt klientenbezogenen Maßnahmen Beratungen, Case-management, Pflege- und Betreuungsbedarfserhebung bei den betreuten Personen? 
  • Wie zufrieden sind die Klientinnen und Klienten mit der Betreuung durch die Pflegedreh-scheibe und mit dem Ergebnis der Betreuung? 
  • Wie wirksam ist das Caremanagement? 
  • Erreicht das aufgebaute Netzwerk die Partner, die in der Region Leistungen der Pflegever-sorgung erbringen? 
  • Ist die Pflegedrehscheibe aus Sicht von Netzwerkpartnern in der Region ausreichend ver-netzt? 
  • Werden im Rahmen des Caremanagement die Strukturen und Angebote so aufeinander ab-gestimmt, dass damit eine gute Voraussetzung für die klientenbezogenen Maßnahmenbe-reiche gewährleistet ist?
Evaluation der gesundheitsförderlichen Angebote im Eltern-Kind-Bereich

Angebote für Schwangere, Mütter und Eltern mit kleinen Kindern (von 0 – 3 Jahren) bzw. für Familien mit Kindern betreffen als Querschnittsthematik viele gesellschaftliche Bereiche und somit auch verschiedene Zuständigkeiten. Vor dem Hintergrund der steirischen Gesundheitsziele betrachtete die Evaluation welche gesundheitsförderlichen Potenziale im Eltern-Kind-Bereich künftig strategisch verfolgt werden könnten.    
Die Fragestellungen wurden mittels einer Dokumentenanalyse, einer Umfeldanalyse, einer Fokusgruppe und mit Interviews mit Fachleuten beantwortet. 

Metaevaluation der Fördertätigkeit des Kärntner Gesundheitsförderungsfonds

Ziel der Evaluation war es, Entscheidungsgrundlagen mit inhaltlichen und strategischen Prioritätensetzungen für künftige Förderprojekte aus dem Kärntner Gesundheitsförderungsfonds zu schaffen. Daraus sollen Empfehlungen für die Anpassung der Kärntner Gesundheitsförderungsstrategie und der Förderrichtlinie des Kärntner Gesundheitsfonds abgeleitet werden

Begleitende Evaluation der Etablierung des Konzeptes zur alterspsychiatrischen Versorgung in der Steiermark

Mit der ambulanten alterspsychiatrischen Betreuung wurde ein multiprofessionelles und niederschwelliges Angebot für psychisch kranke ältere und alte Menschen in ausgewählten Regionen in der Steiermark etabliert. Die Evaluation wurde in einem quantitativen und qualitativen Methodenmix durchgeführt und beschäftigte sich mit folgenden Fragestellungen: 
Kommt es zu einer Stabilisierung eines selbstständigen Lebens alter Menschen mit psychischen Erkrankungen im häuslichen Umfeld?
Kann die Lebensqualität erhalten bzw. verbessert werden?
Können An- und Zugehörige entlastet werden?
Können Einweisungen in stationäre Betreuungseinrichtungen hintangehalten werden?
Für die Fragen der Inanspruchnahme des Versorgungssystems wurde ein Vergleichsgruppendesign gewählt.

Präoperative Diagnostik in Kärnten

In der Vorbereitung der Neugestaltung der präoperativen Diagnostik in Kärnten zur Wahrung der Leitlinienerfüllung wurde eine IST-Analyse der entsprechenden Versorgung in Kärnten durchgeführt. Dazu wurden Patientenpfade durch Verknüpfung ambulanter Daten intra- wie extramural gebildet und Versorgungsmusteranalysen durchgeführt. 

Evaluation der Umsetzung des Programms “Unser Schulbuffet“ in der Steiermark

Der Gesundheitsfonds Steiermark hat die EPIG GmbH – Entwicklungs- und Planungsinstitut für Gesundheit im Jänner 2017 mit der Evaluation der Programmumsetzung von „Unser Schulbuffet“ in der Steiermark beauftragt. Ziel der Evaluation war es, die Wirksamkeit und Effizienz der Programmumsetzung in der Steiermark zu bewerten sowie Verbesserungspotenziale für die zukünftige Arbeit mit dem Programm in der Steiermark abzuleiten.

GO-ON Suizidprävention Steiermark

Die Steiermark liegt an der Spitze der österreichischen Suizidstatistiken, Österreich selbst im europäischen Mittelfeld. Die GO-ON Suizidprävention will mit ihren Angeboten zu Enttabuisierung, Information und Aufklärung beitragen. Die Angebote, Zielerreichung, förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen für einen möglichen Roll-out standen im Mittelpunkt der Evaluation. 

Geriatrischer Konsiliardienst

Die medizinische Versorgung in Pflegeheimen in der Region Bad Radkersburg wurde von Krankenhausärztinnen und -ärzten mit geriatrischer Fachkompetenz sichergestellt. Die Evaluation dieses Projektes erfolgte anhand einer Kontrollgruppe mit systemischen Daten aus allen Bereichen des Versorgungssystems. 

VSD Vorsorgedialog®

31 steirische Pflegeheime haben am Pilotprojekt zur Implementierung des VSD Vorsorgedialog® teilgenommen. Alle diese Häuser nehmen auch am Projekt „Hospiz und Palliative Care in steirischen Pflegeheimen (HPCPH)"  teil. Zwischen März 2017 und Juni 2017 fanden acht Workshops (Schulungen) im Rahmen des Pilotprojektes zum VSD Vorsorgedialog® statt. Die Workshops wurden von der EPIG GmbH anhand von Fragebögen (erstellt von der Uni for life Graz) evaluiert. Im Rahmen dieser Evaluation wurden weiters 30 „Prozessblätter“ über 64 durchgeführte VSD Vorsorgedialoge® analysiert.